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Autor Grundlagen zum CAN-digital-Bahn-Projekt   1 # 4 top
Wilde 13
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Eingetragen am 26.02.2012 19:19  
Kleine Einführung ins CAN-digital-Bahn-Projekt.

Das CAN-digital-Bahn-Projekt entstand aus dem Bedürfnis heraus, das Schalten, Melden und Fahren komfortabler zu gestalten.

Gewünscht war eine höhere Störsicherheit, eine geringere Verkabelung und insgesamt ein einfacheres Handling der einzelnen Module, welche allerdings gleichzeitig auch Aussicht auf einen gesteigerten Funktionsumfang für die Zukunft bieten sollten, da das 1:1-Vorbild in natura ja doch noch reichlich mehr Spielbetrieb anbietet, als momentan technisch im Nachbau mit herkömmlichen Produkten verwirklicht werden kann.

Aber jetzt erst einmal zu den grundsätzlichen Infos, die ein Neueinsteiger ins CAN-digital-Bahn-Projekt interessieren dürften:

Was ist anders, was ist gleich zu den herkömmlichen am Markt zu findenden Produkten?

Die ersten Idee zu CAN-digital-Bahn wuchsen ursprünglich, als die Firma Märklin einen CAN-Bus-Anschluss in ihre CS, bzw. MS integriert hatte. Dieser CAN-Bus bietet gegenüber dem herkömmlichen s88-Bus beim Rückmelden eine größere Störsicherheit, da die Bus-Kabel in der Anlage nach Belieben kreuz und quer verlegt werden können. Darüber hinaus ist die Datenübertragung geeigneter, weil im CAN-Bus nur Ereignisse gemeldet werden, wenn sie wirklich passieren, im Gegensatz zum s88, der ständig "gepollt" wird, da in regelmäßigem Abstand immer 'alle' im System befindlichen Module abgefragt werden müssen, ob es zwischenzeitlich eventuell eine Änderung gegeben hatte.

Hier hilft die Bi-Direktionalität des CAN-Busses, weil nicht nur von der Zentrale aus Daten gesendet werden, sondern jedes Modul selbständig auch Antworten, bzw. eigene Meldungen generieren und unmittelbar an eine Zentrale und/oder einen PC und außerdem sogar direkt an andere Module (zurück-)melden kann. Dass hierbei ohne das übliche Pollen weniger "Datenmüll", dagegen aber mehr wirklich relevante "Messages" übertragen werden, liegt auf der Hand. So bleibt auch mehr Platz übrig, um die Datentelegramme um einige Merkmale zu erweitern, die zum Beispiel für komplexe Lichtsignale notwendig sein werden. Es wird also zukünftig nicht mehr nur "ja/nein", also rot/grün gesendet, sondern komplexe Lichtwechsel können übertragen werden, ohne dass der Datenbus wegen zu hoher Datendichte mit einer großen Zeitverzögerung reagiert.

Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt ist, dass bei einem reinen CAN-Betrieb weder eine Zentrale, noch ein Interface für das Schalten, Melden oder Fahren erforderlich ist. Lediglich zur Anbindung von herkömmlichen Modulen benötigt man eine Märklin-Gleisbox.

Dass der CAN-Bus nicht nur für 3-Leiter-, sondern natürlich auch für 2-Leiter-Bahner geeignet ist, soll hier auch kurz erwähnt werden, genauso, dass die Spurgröße nicht von belang ist, so dass praktisch von der kleinsten bis zur größten Spur alle Anlagen mit einem CAN-Bus ausgestattet werden können. Auch für das Faller Car-System wäre dieser Bus durchaus zu verwenden.

Nun gilt es, die einzelnen Module einmal in ihre Gruppen zu kategorisieren, denn was nimmt man denn jetzt zum "Schalten", zum "Melden", bzw. zum "Fahren" und wofür ist eigentlich das Zubehör?

Schalten:

Bedienen:

Hier ist wohl zuerst der SwitchMann (inkl. aller Variationen) zu nennen. Ihn benutzt man, um Magnetartikel im System über externe Tasten, zum Beispiel in einem Gleisbildstellpult, zu bedienen.

Das SwitchPad ist eine praktische Erweiterung, um Magnetartikel per Adresseingabe direkt schalten zu können.

Bei dem WeichenKeyboard handelt es sich um ein Tastenfeld zum Schalten von Magnetartikeln.

Mit dem CAN-StellPult kann man bis zu 80 Magnetartikel-Adressen schalten. Die Anzeige der Stellungen erfolgt jeweils über eine zweifarbige LED. Dabei wird nicht der Schaltbefehl, sondern erst die Bestätigung der Ausführung des Schaltvorgangs angezeigt. So können auch alle Schaltvorgänge von anderen Geräten, wie vom PC oder einer MS2 angezeigt werden und der Status der Stellung ist immer aktuell.

Ausführen:

Der WeichenChef mit Endlagenerfassung: Diese Variante des WeichenChefs ist in der Grundfunktion auch vergleichbar mit dem bekannten Decoder des Typs k83, wobei er sich insofern von diesem unterscheidet, dass er nur auf CAN-Daten reagiert und über eine aktive Überwachung der Schaltstellung verfügt. Um diese Funktion zu nutzen, muss der Magnetantrieb über eine funktionsfähige Endabschaltung verfügen.

Der RelaisChef: Er ist vergleichbar mit dem bekannten Decoder des Typs k84, wobei er sich insofern von diesem unterscheidet, dass er nur auf CAN-Daten reagiert.

SignalChef: Wie weiter oben bereits beschrieben, sollen Signale auch mit komplexen Lichtwechseln vorbildgetreu geschaltet werden können. Dieses Modul ist allerdings noch in der Entwicklungsphase.

Computeranschluss:

Die CC-Schnitte 2.1 ist ein USB-Interface zum Schalten von Magnetartikeln im CAN-Bus. Außerdem ist mit ihr auch ein Schalten von herkömmlichen Modulen in Verbindung mit der Gleisbox von Märklin/Trix möglich.

Melden:

Hier muss man zunächst zwischen 2- und 3-Leiter-Fahrern unterscheiden:

2-Leiter: Der StromSniffer (nähere Informationen siehe in den einzelnen Varianten-Beschreibungen)
Das Modul erkennt den Stromfluss eines Verbrauchers in einem Gleisabschnitt als Belegtmeldung.

3-Leiter: Der GleisReporter (nähere Informationen siehe in den einzelnen Varianten-Beschreibungen)
Ein GleisReporter entspricht einem massegesteuerten Rückmeldemodul.

für beide:

Der GleisMonitor - Er dient dem Anzeigen von Meldungen in Gleisbildstellpulten oder zum Auslösen von Aktionen von weit entfernten Signalgebern oder durch Gleiskontakte.

Der CAN to s88 Converter ist eine Alternative, um die CAN-digital-Bahn Rückmeldemodule auch in Verbindung mit dem bekannten s88-Rückmeldebus zu benutzen.

Computeranschluss:

Die PC-Schnitte - Sie ermöglicht es unabhängig von der verwendeten Zentrale ein Rückmeldesystem aufzubauen. Die PC-Schnitte bietet zwei verschiedene Betriebsarten, um mit möglichst vielen auf dem Markt befindlichen Modellbahnsteuerungsprogrammen kompatibel zu sein. Die kompatibelste Betriebsart ist die Emulation des bekannten HSI Rückmeldesystems. Weiterhin verfügt sie aber auch über einen erweiterten Funktionsumfang, der bereits von einigen Softwareanbietern unterstützt wird.

Die CC-Schnitte 2.1 ist ein USB-Interface, das u.a. die Mobile Station 2 der Firma Märklin/Trix mit der dazu gehörenden Gleisbox um einen PC-Anschluss erweitert. Außerdem bietet sie gleichzeitig einen Rückmelde-Kanal über das selbe Bus-System zum PC.

Fahren:

Der DriveMann:
• fährt alle 256 MM2- oder 1024 DCC-Adressen, sowie mfx-Fahrzeuge
• schaltet alle Zusatzfunktionen
• stufenlose Geschwindigkeitsvorgabe
• Kompatibel zur Märklin CAN-Welt


Das RangierControl: Ihm können auf ganz einfache Weise bis zu vier Fahrzeugadressen zugewiesen werden, wobei es sich um ein beliebiges Fahrzeug handeln kann. Bei der Übergabe wird auch das gewünschte Gleissignal, mit dem das Fahrzeug angesprochen werden soll, mit übergeben. So können mfx-, DCC- oder Motorola-Fahrzeuge gleichzeitig dem RagierControl zugewiesen werden.

Computeranschluss:

Die CC-Schnitte 2.1 ist ein USB-Interface zum Fahren im CAN-Bus. Durch sie wird die Mobile Station 2 der Firma Märklin/Trix mit der dazu gehörenden Gleisbox um einen PC-Anschluss erweitert.

Zubehör:

Der CAN-erlesen: Er ermöglicht das einfache Betrachten aller Daten, die auf dem CAN-Bus laufen.

Der DiodenHalter: ...ist eine Adapterplatine, die den GleisReporter durch einfaches Anstecken des Adapters um den Diodentrick erweitert.

Die OptoPlatine: ...dient der galvanischen Trennung aller 16 Eingänge eines GleisReporters. Auf diese Weise kann an jedem Eingang eine individuelle Spannung überwacht werden.

Die SensorPlatine: ...ist ein weiterer kleiner Helfer für die GleisReporter in Form eines Adapters für Sensoren. Nicht in jedem Fall ist es sinnvoll, die Rückmeldung über das Einsägen einer Gleisseite zu realisieren. Dies gilt besonders für Zweileiteranlagen. Auch kann es an so mancher Stelle interessant sein, eine andere Möglichkeiten als „Zug-Sensor“ einzusetzen.

Der ModulBooster: Hier einmal die wichtigsten Eigenschaften des Modulboosters:

* Spannungskonstant über das ganze System, auch beim Überfahren von Boosterkreisen
* Zentral einstellbare Ausgangsspannung
* Möglichkeit des analogen Betriebs
* Freie Rückmeldeeingänge (für Gleiskontakte)
* Ein- und ausschaltbar (einzeln oder in Gruppen)
* Wachhund-Funktion, über eine weitere Adresse aktivierbar
* Powermanagement
* Systemmeldungen über den Status des Boosters
* Erzeugt jedes Gleisformat
* Kompatibel zu vielen Zentralen, auch zu Zentralen aus Startpackungen (z.B. MS1 oder MS2)

Die PowerBox: ...wird nur bei dem Aufbau eines Gleisbildstellpultes benötigt und ist da für die Stromversorgung der Module gedacht, die rechts oder links an die PowerBox gesteckt werden können.

Der ResistorHalter: ...ist ein Adapter, zur Aufnahme der Widerstände für den gleichzeitigen Betrieb einer Besetzt- und Freimeldung am GleisMonitor.

Die TreiberPlatine: Da manch einem vielleicht die mögliche Ausgangsbelastung an einem GleisMonitor von einigen wenigen mA pro Kanal nicht reicht, gibt es auch hierfür eine einfache Lösung zum Anstecken.

Der StartPunkt: ...ist der Anschlusspunkt für alle wichtigen Signale und die Betriebsspannung der CAN-Module, nebenbei ist es auch schon ein kleiner CAN-Verteiler.

Der SternPunkt: ... ist ein Modul, das in jedem Systemaufbau genutzt werden kann, egal ob nun an einer CC- oder PC-Schnitte oder einer anderen Zentrale. Er ist dazu gedacht, den Systembus in verschiedene Stränge aufzuteilen oder ausreichend Steckplätze für die gewünschten Module bereitzustellen.

Der TachoMesser: Ein Rollenprüfstand, der auch messen kann.


LG
Wilde 13


Bearbeitet von Wilde 13 am 29.04.2015 15:11
 
Autor RE: Grundlagen zum CAN-digital-Bahn-Projekt   2 # 4 top
Wilde 13
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Eingetragen am 06.10.2012 12:12  

Da es thematisch so gut zusammen passt, habe ich diesen Download hier jetzt einfach mal angehängt:

Beschreibung der CAN-Module


LG
Wilde 13


Bearbeitet von Wilde 13 am 06.10.2012 12:16
 
Autor RE: Zusammenfassung für Anfänger   3 # 4 top
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Eingetragen am 14.10.2012 20:16  
CAN-Einstieg mit Märklin Startpackung (3-Leiter)

Nötige Komponenten:

• Startpackung mit CS2 oder MS2 und Gleisbox
• CAN-Komponenten (für's digitale Schalten): StartPunkt 2, WeichenChef 2.1 Magnet

oder wenn zusätzlich eine Computersteuerung gewünscht ist:

o Steuerungssoftware für PC bzw. Mac
o Startpackung mit CS2 oder MS2 und Gleisbox
o CAN-Komponenten: StartPunkt 2, CC-Schnitte 2.1, GleisReporter deLuxe, WeichenChef 2.1 Magnet

CAN-Einstieg mit Trix/ Minitrix Startpackung (2-Leiter)

Nötige Komponenten:

• Startpackung mit MS2 und Gleisbox
• CAN-Komponenten (für's digitale Schalten): StartPunkt 2, WeichenChef 2.1 Magnet

oder wenn zusätzlich eine Computersteuerung gewünscht ist:

o Steuerungssoftware für PC bzw. Mac
o Startpackung mit MS2 und Gleisbox
o CAN-Komponenten: StartPunkt 2, CC-Schnitte 2.1, StromSniffer 3A, WeichenChef 2.1 Magnet

CAN-Umstieg von s88 auf CAN (reine Rückmeldung per CAN)

Nötige Komponenten:

CC-Schnitte Spezial
• Rückmelder für 2-Leiter: StromSniffer 3A; für 3-Leiter: GleisReporter Basic oder GleisReporter deLuxe


LG
Wilde 13


Bearbeitet von Wilde 13 am 12.10.2017 15:32
 
Autor RE: Katalog   4 # 4 top
Wilde 13
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Eingetragen am 15.02.2014 22:09  

Hallo liebe CAN-Bahner,

da der letzte Eintrag bereits etwas her ist, habe ich hier einmal einen (zur Zeit) aktuellen Katalog über alle CAN-Module zusammengestellt. Wer also lieber zuerst eine übersichtliche Zusammenfassung bevorzugt, bevor er sich die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Module durchlesen muss, sollte hier einmal einen Blick hinein werfen.


LG
Wilde 13

 
 
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