Ich bin an der Elektro-planung für eine grösseren Märklin H0 Anlage am Arbeiten. >300m Gleis. Circa 100 Weichen, und schön Platz für einige gleichzeitig fahrenden Zügen, und im SBH platz für circa 50 Loks.
Mein Aufbau bei der Testanalage ist momentan iTrain -> CC-schnitte -> Startpunkt -> Gleisbox (MS2) -> Gleis. Das läuft Super. Werde aber gerne an MS2 mit CS3 austauschen um mehr als 40 Loks angemeldet zu haben, und die Lösung mit den Lokkarten ist nicht für mich die beste Lösung.
Meine Gedanken wäre Loks mit MFX zu steuern, und alle Schaltartikel über DCC via CAN-bus. Durch das dann vermeiden dass DCC-signal ins Gleis kommt. Ins Gleis sollte also nur MFX/Motorola Signal kommen.
Ich sehe da theoretisch mehrere Lösungen, aber welche wäre die beste:
1. CC-Schnitte nur für Schalten benutzen, und CS3 im itrain als eigenes Zentrale anmelden? Also direkte Verbindung von PC an der CC schnitte per USB und direkt von PC an der CS3 per LAN.
2. CC-Schnitte für alles an Computer verbinden, und dann von der Startpunkt ins CS3, und von da ans Gleis über den ModulBoostern?
Bei der erste Lösung wäre Schalten und Fahren getrennt, aber wie verbinde ich den Boostern? Kann ich in diesen Fall auch ModulBoostern benutzen die von CS3 ans Gleis verbunden sind ohne dass CAN beim Fahr-befehle involviert sind?
Ich denke dass ich die nicht an der CAN-signal von der CC-Schnitte verbinden sollen wenn der CS3 auch als Zentrale an iTrain verbunden ist? bei diese Lösung kommen dafür Fahrbefehle per LAN schnell von der PC zum CS3.
Bei der zweite Lösung gehen Fahrbefehle ja eine längeren Weg über USB an der CC-Schnitte und dann erst zum CS3. Alle Befehle müssen von der PC über USB an der CC-Schnitte. Kann es durch das problematische Verzögerungen geben? Ich gehe davon aus dass DCC in der CS3 deaktiviert werden kann damit nur MFX in Gleis geht und anderes von der CS3 ignoriert wird?
Rückmeldungen in jeden Fall über CC-Schnitte per Gleisreporter Deluxe und CS3 nur für Programmiergleis direkt an ein Gleis – sondern nur über den ModulBoostern.
so da habe ich doch hoffentlich den richtigen Beitrag gefunden für meine Frage.
Auch mir erschließt es nicht ganz wie ich eine CS3 in den CAN Bus integrieren kann.
Die CS3 hat ja etliche Anschlüsse an der Rückseite, welcher ist denn nun der richtige um das ganze in das System ein zu binden?
Schließe ich die CS3 einfach am Start Punkt an oder an der CC-Schnitte?
Aktuell ist meine Konfiguration diese.
Ich nutze die MS2 mit der Gleisbox. Die Gleisbox geht mit den Anschlusskabeln und dem Gleissignal auf den StartPunkt 2. Dort an die beiden Schraubklemmen.
Ein weiteres Kabel geht von der Gleisbox zur CC-Schnitte, von dort dann zum Laptop das USB Kabel.
Vom Start Punkt startet ja die Reise zu den einzelnen Modulen Gleisreporter, WeichenChefs und den beiden ModulBooster.
Irgendwie bin ich gerade etwas überfragt wie da der Aufbau sein soll.
Die neue Zentrale dann dem TrainController bei zu bringen ist dann auch noch mal ne andere Sache.
wenn Du den Startpunkt hinten an der CS3 anschließen willst, nimmst Du das 60123-Kabel von Märklin. Es passt genau nur in eine bestimmte Buchse an der CS3, da kann man gar nix falsch machen.
Wegen Deiner anderen Fragen lies Dir bitte diesen Thread hier mal durch, da ist fast alles schon beantwortet.
Gruß Stephan
3-Leiter-Spielbahner, Anlagepläne liegen derzeit wegen Umbau im Haus auf Eis, sonst eigentlich: C-Gleis, Rocrail, CS2 mit Booster zum reinen Fahren, PC-Schnitte + Gleisreporter zum Melden, Intellibox mit Delta-Boostern zum Schalten und für alles andere.
Entschuldigung, dass ich jetzt erst antworte. Es war viel zu tun.
Danke für Eure schnellen und kompetenten Antworten.
Das mit der Gleisbox als Steuereinheit für Melden und Schalten getrennt vom Fahren hatte ich noch irgendwie im Hinterkopf, es war aber schon eine Weile her, dass ich meine "alte" Anlage aufgebaut habe.
Dann werde ich es genauso machen wie vorgeschlagen:
1. CS3 per LAN-Kabel ins Hausnetzwerk und darüber dann in den PC/Laptop zum WDP.
2. Bahnstrom von der CS 3 direkt ins Gleis zum Fahren.
3. CC-Schnitte an die Gleisbox und Startpunkt und von dort an die Rückmeldemodule GleisReporter DeLuxe und WeichenChef Magnet per CAN-Bus zum Melden und Schalten.
4. Gleisbox per CC-Schnitte mit dem USB-Kabel an den PC/Laptop und als weitere Digitalzentrale im WDP anlegen.
5. Ganz wichtig, KEINE direkte Verbindung der Gleisbox mehr mit den Gleisen!! Denn dass würde weder der Gleisbox gut tun, noch der CS3.
6. Ein Bild von meiner Konfiguration werde ich dann noch einstellen, falls jemand noch vor den gleichen Fragen steht.
ich bin gerade etwas am verzweifeln und komme bei dem Thema nicht weiter.
bekomme die ganze Sache nicht an das laufen mit der CS3 im System.
Konstellation vor dem Umbau auf die CS3
Rechner angeschlossen an die CC Schnitte Per USB Kabel
CC Schnitte ist per Kabel an die Gleisbox angeschlossen
Gleisbox hat eine Verbindung per Kabel zum Start Punkt
In den Start Punkt wird auch das Gleissignal eingespeist über die beiden Anschluss klemmen.
Im System befinden sich auch 2 Modul Booster die ja das Gleissignal zum fahren über den Can Bus bekommen.
Das hat alles gut funktioniert.
Dann kam die CS 3 in das Spiel.
Diese habe ich über den Ausgang des Gleissignales an den Startounkt geklemmt so das dort auch wieder das Gleissignal in den can Bus gelangt. Die Gleisbox wurde abgeklemmt mit den Roten und Braunen Kabel.
Nun erscheint mir aber auf der CS3 Überlast am Ausgang der für das Gleis gebraucht wird.
Die CS 3 Befindet sich in meinem Netzwerk und ist auch als Zentrale im TC eingetragen.
Wo habe ich hier denn meinen Denkfehler?
Hier ein Bild der Verkabelung.
Die CS3 möchte ich nur für das Fahren haben, darüber sollen keine Schaltbefehle gehen. das soll bitte weiterhin meine Gleisbox machen.
Die Modulbooster sind auch soweit richtig angeschlossen und die Stromkreise Physikalisch getrennt.
Ich habe jetzt nochmals ganz genau die Beschreibung des Modul-Boosters durchgelesen und hierbei folgenden Warnhinweis gefunden
" Bei einer Kombination mit herkömmlichen Zentralen oder Boostern direkt am Gleis wird diese Zentrale oder der Booster beim Überfahren der Trennstellen Schaden nehmen! "
Dieser Hinweis fiel mir bislang noch nie auf. Demnach kann man die Modulbooster wohl nicht gemeinsam mit der CS3 betreiben. Das ist
Dann noch zu den Schraubklemmen am Startpunkt. Da habe ich folgendes gelesen
" Der "StartPunkt CS2" ist nur für einen Betrieb in Verbindung mit einer CS2 gedacht. Zusammen mit ihm und dem Annex-Punkt können Märklin-Booster im CAN-digital-Bahn System-Bus eingesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, auch größere Entfernungen ohne Probleme zu überbrücken und die Märklin-Booster dezentral zu betreiben."
Da solltest Du die Verbindungskabel entfernen.
Ich habe mir jetzt alles nochmals zu Gemüte geführt. Teils sind die Beschreibungen für Laien schwer verdauliche Kost und man muss schon sehr genau und mehrfach lesen. So wie ich es verstanden habe sind die CAN-Module hauptsächlich auf einen Betrieb mit der Gleisbox als Digitalzentrale ausgerichtet. Da bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als auf die Märklin-Booster zurückzugreifen, wenn wir mehr Leistung benötigen.
Wenn wir die CS3 noch zusätzlich in den CAN-Bus einschleifen wollen, obwohl das wohl nicht nötig ist, dann müssen wir nach Tipp von Stephan das Verbindungskabel 60123 zwischen CS3 und Startpunit einsetzen.
@CdB-Team: Wäre schön, wenn es zum Betrieb mit CS3(+), Gleisbox und den CAN-Modulen mal ein Schaltbild, bzw. Anschlussplan geben würde. Teils lesen sich eure Angaben widersprüchlich, bzw. eher unverständlich.
Z.B. Wilde 13 schreibt:
"Hallo Miraculus,
man braucht die CS3 grundsätzlich nicht an die CC-Schnitte anschließen! Die CC-Schnitte ist ein reines Interface = Computeranschluss. Die CS3 hat einen eingebauten Computeranschluss.
Wenn du beides nutzen möchtest, dann trenne doch Fahren und Rückmelden/ Schalten. D.h. die CS3 nur zum Fahren an die Gleise und die Gleisbox plus CC-Schnitte + Startpunkt 2 und daran die Module für Rückmeldungen und Schalten."
Das ist soweit klar und ich habe es jetzt genauso gemacht.
Worauf nun Stephan im Folgebeitrag schreibt
" Moin Miraculus,
ich packe mal meinen Senf dazu:
- Wie man aus der Bedienungsanleitung zur CC-Schnitte lesen kann, ist diese für einen Betrieb mit der Gleisbox oder ohne diese gedacht. Die CS2/3 kommen darin nicht vor.
- CS2/3 schließt man per LAN ans Netzwerk, an dem auch der Steuerungs-PC hängt (ich sehe das auch so auf den Bildern oben), dann macht man im Steuerungprogramm auch die Verbindung zur CS2/3 per Netzwerk. NICHT per CC-Schnitte. Auch wenn das funktioniert. Macht man so nicht.
Mit den Weichenchefs und Gleisreportern hast Du nun zwei Möglichkeiten:
- Alles z´samma: Startpunkt hinten an den CAN der CS3, von da wie gehabt weiter zu den Modulen.
- Fahren und Schalten/ Melden getrennt:
-- CS3-Gleisausgang an die Anlage, sonst kommt da nix dran - fertig. Wenn WDP das kann, nimmt man noch die Schaltbefehle vom Gleissignal der CS3-Zentrale runter, dann ist auf dem Gleissignal mehr Zeit für die Lokbefehle. Macht nur richtig Sinn bei vielen Loks und Vollautomatikbetrieb.
-- PC -> CC-Schnitte -> Startpunkt 2 -> CAN-Module. In WDP hat man dann eine zweite Zentrale, auf der man dann auch keine Lokbefehle laufen lässt.
Vorteil der Trennung: Kurzschlüsse und andere Stopereignisse wirken sich nicht mehr auf das Schalten der Weichen aus. Man hat so gut wie immer konsistente Schaltpositionen Software/ Anlage.
Gruß Stephan"
Da nehm ich jetzt mal an, dass Stephan hier "PC -> CC-Schnitte -> Startpunkt 2 -> CAN-Module" die Gleisbox als zweite Zentrale vergessen hat zu erwähnen. Es liest sich widersprüchlich, da man echt aufpassen muss, von welchem Modul gesprochen wird.
Fazit:
CC-Schnitte an CS3 funzt zwar, ist aber nicht vorgesehen.
CS3 an Startpunkt per Verbindungskabel 60123 geht und funzt.
Und wie ich jetzt meinem WDP sage, die Schaltbefehle runter zu nehmen, dass ist wieder ein anderes Kapitel
Nix für ungut, so hat halt ein jeder seine Probleme
es ist eher so, dass manche Bedienungsanleitung nicht genau genug gelesen und verstanden wird, und dass sich viele einfach mit der Technik nicht auskennen und nicht verstanden haben, welches Gerät wozu dient.
So habe ich z.B. keinesfalls "hier "PC -> CC-Schnitte -> Startpunkt 2 -> CAN-Module" die Gleisbox als zweite Zentrale vergessen hat zu erwähnen" - nö, wozu denn die Gleisbox, wenn da nur CAN-Module dran sind und kein Gleis und keine anderen Decoder mit einem Gleissignal versorgt werden müssen? Die Gleisbox hat einen Gleisformatprozessor, der die Befehle im CAN auf das Gleis bringt - wo kein Gleis oder keine Gleisformat-Decoder, da brauche ich die Gleisbox nicht. Wo sollte man denn dann auch deren Ausgang anschließen? Ich habe genau das Gleiche geschrieben wie die Wilde 13, nur noch etwas ergänzt und genauer beschrieben.
Zu " Bei einer Kombination mit herkömmlichen Zentralen oder Boostern direkt am Gleis wird diese Zentrale oder der Booster beim Überfahren der Trennstellen Schaden nehmen! " - das gilt hier bei CdB-Modulboostern immer: nimmt man Modulbooster, kommt die eigentliche Zentrale, also deren Ausgang mit dem Gleisformat, nur noch an den Startpunkt 2 und bestenfalls noch an ein separates, vom Rest der Anlage getrenntes "Programmiergleis". Welche Zentrale das ist, ist wurscht, da kann auch eine Intellibox am Startpunkt einspeisen, also auch eine CS3. Das steht auch alles so in der Anleitung vom Modulbooster. Und wenn man es genau nimmt, ist es IMMER besser, nur EINE Art von Endstufen an eine zusammenhängende Modellbahn zu hängen, dann hat man einfach keinen Stress mit den Übergangsstellen. Der Modulbooster ist für mich "der" perfekte Booster, was die Endstufe angeht, Modulbooster können sogar parallel geschaltet werden und halten das längere Zeit aus, ganz viele Booster und Zentralen auf dem Markt haben mit sowas Probleme. Dem Modulbooster fehlt für mich nur der MFX-Rückkanal, aber das ist wohl M* geschuldet
Zu " Der "StartPunkt CS2" ist nur für einen Betrieb in Verbindung mit einer CS2 gedacht. Zusammen mit ihm und dem Annex-Punkt können Märklin-Booster im CAN-digital-Bahn System-Bus eingesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, auch größere Entfernungen ohne Probleme zu überbrücken und die Märklin-Booster dezentral zu betreiben." - das passt hier gar nicht ins Thema, der Startpunkt CS2 war nur für den vereinfachten Anschluss von Märklin-Boostern und anderen Steuergeräten gedacht, zusammen mit dem Annex. Der Startpunkt CS2 taucht in Thorstens Modullisten auch gar nicht mehr auf, ich denke den gibt es schon nicht mehr.
Um das zusammen zu fassen: die CAN-Module passen sowohl zur Gleisbox als auch zur CS2/3. Die CC-Schnitte ist NICHT für die CS2/3 gedacht, denn die CS2/3 haben ein eingebautes Computerinterface (per LAN). Die CC-Schnitte stellt der Gleisbox ein Interface zur Verfügung, sie kann aber auch zur einfachen (also gleisbox-losen) Verbindung von CAN-Modulen an den PC dienen und ist meistens auch für deren Programmierung per Tool notwendig.
Zum Problem, warum die CS3 auf STOP geht:
- passiert das auch, wenn die CAN-Kabel zu den Modulboostern ausgestöpselt werden?
- Passiert das auch, wenn die Kabel nicht am Startpunkt eingesteckt sind?
- Passiert das auch, wenn nur der Startpunkt ohne Stromversorgung und sonstige Kabel an der CS3 hängt? Wenn "ja", auf Kurzschluss an den Klemmen des Startpunkts untersucht?
- Was ist das da für ein braunes Kabel vom Startpunkt-Gleissignal-Anschluss in den grauen Kabelkanal?
- welche anderen Module hängen noch an diesem CAN-Bus?
Wenn die Gleisbox vorher an den Anschlüssen lief, muss die CS3 da auch dran laufen... Also einfach mal Step-by-Step probieren, ab wann der Fehler kommt.
Gruß Stephan
3-Leiter-Spielbahner, Anlagepläne liegen derzeit wegen Umbau im Haus auf Eis, sonst eigentlich: C-Gleis, Rocrail, CS2 mit Booster zum reinen Fahren, PC-Schnitte + Gleisreporter zum Melden, Intellibox mit Delta-Boostern zum Schalten und für alles andere.
zu WDP und wie Du die Befehle des Systems auf mehrere Zentralen aufteilst, habe ich in der Anleitung das Kapitel 5.6 gefunden, in dem es um die Steuerung der Magnetartikel geht. WDP kann in den Eigenschaften jedes Magnetartikels die zugeordnete Zentrale verwalten. Es sendet die entsprechenden Befehle dann auch nur an dieses System, sie tauchen dann nicht auf dem Gleis auf, wenn man eine separate "Fahrzentrale" hat. Insofern ist "runter nehmen" der Befehle von der Fahrzentrale nicht nötig.
Ich habe keine Lust, die Anleitung weiter zu studieren, aber ich denke, dass auch in den Lokeigenschaften die zugeordnete Zentrale eingestellt werden kann, was dann bedeuten würde, dass auch die Lokbefehle nur an diese Zentrale gesendet würden. Nur so macht die Verwaltung mehrerer Zentralen in einer Software auch Sinn.
Man muss natürlich alle angelegten Loks und Magnetartikel sauber konfigurieren, aber es gibt sogar eine Hilfe zur Umstellung aller Magnetartikel in WDP, siehe Kapitel 5.6.31.
Für viele gleichzeitige Zugfahrten im Automatikbetrieb und für die Vereinfachung des NOT-AUS-Handlings kann ich diese Aufteilung der Funktionen auf mehrere Zentralen nur empfehlen. Für kleine Anlagen ist es aber vielleicht auch zu viel Aufwand.
Gruß Stephan
3-Leiter-Spielbahner, Anlagepläne liegen derzeit wegen Umbau im Haus auf Eis, sonst eigentlich: C-Gleis, Rocrail, CS2 mit Booster zum reinen Fahren, PC-Schnitte + Gleisreporter zum Melden, Intellibox mit Delta-Boostern zum Schalten und für alles andere.
Beiträge: 130 Ort: Bei Hamburg Eingetreten: 10.07.19 Status: Offline
Eingetragen am 16.11.2020 13:40
Moin Stephan, genau so ist es in WDP !
In meiner Signatur tauchen eine CS1R, eine CC-Schnitte spezial und eine CC-Schnitte auf !
Alle 3 Komponenten sind in WDP als eigenständiges Digitalsystem angelegt.
Der CS1R sind alle Loks zugeordnet, die Lokdatenbanken CS1R und WDP sind verknüpft.
Der CC-Schnitte spezial sind alle Weichen über Weichenchefs und alle Rückmeldungen über StromSniffer zugeordnet.
Die CC-Schnitte ist mit Gleisbox und MS2 verbunden. Über ein separat angeschlosses Gleisstück kann ich mit WDP die MFX-Decoder auslesen und verändern ( Höchstgeschwindigkeit, Lautstärke usw. ).
Dazu melde ich lediglich in WDP die zu bearbeitende Lok um von der CS1R auf die CC-Schnitte.
Das funktioniert so alles sehr gut, ich bin sehr zufrieden damit.
Gruß Bernd
Testanlage mit Märklin M-Gleis. Getrennt Fahren ( CS1R V 4.2.8 ) und Schalten/Rückmelden mit CC-Schnitte spezial, Weichenchef Magnet, Stromsniffer 3A. CC-Schnitte + MS2 zur Decoderprogrammierung. Win 8.1 Pro 32bit. Athlon DualCore 4000+, 2,10 GHz, 1,00 GB Ram, IPad 2 für WDP Mobile .
Testanlage dient auch zur Einarbeitung in WDP 2018.2d Premium.
Ich formulier es mal etwas überspitzt (ist aber nicht böse gemeint): So etwas
"es ist eher so, dass manche Bedienungsanleitung nicht genau genug gelesen und verstanden wird, und dass sich viele einfach mit der Technik nicht auskennen und nicht verstanden haben, welches Gerät wozu dient."
kann nur ein Spezialist schreiben, welcher schon Jahre in der Materie ist
Nicht jeder ist IT-, oder Elektronikfachmann, und versteht auf Anhieb, was gemeint ist. Deshalb schrieb ich ja auch, man muss sehr genau lesen, z.T. auch mehrfach, um zu verstehen, welches Modul jetzt genau welche Aufgabe hat. Genau deshalb, weil sich ja auch "Normalbürger" für das CdB interessieren ist es wichtig, dass verständlich formuliert wird. Und nicht zuletzt ist ja das Forum da, auch solche Super-Daus wie mich, mit den nötigen Infos zu versorgen.
Und bei den vielen Infos im Text, überliest man auch mal etwas, da die Materie schon sehr komplex ist. Ich habe die Modulbeschreibungen wirklich mehrfach gelesen, da ich mich genau wie Markus mit dem Gedanken trug, die Modulbooster zu kaufen. Den Passus, dass dieser nicht mit z.B. der CS3 kompatibel ist habe ich bis zuletzt nicht bemerkt
Ist da angedacht, diese Einsatzmöglichkeit zu entwickeln?
Dank Euch habe ich ja jetzt die richtige Konfiguration
gefunden. Ich habe:
1. Die CS3 per LAN ins Heimnetz integriert und mit zwei 1,5²mm-Kabeln direkt ans Gleis angeschlossen.
2. Den Laptop per WLAN ebenso
3. Den Minimanager mit dem Railspeed ebenfalls per LAN-Kabel eingeschleift
4. Die CC-Schnitte mit der Gleisbox verbunden und per USB-Kabel an den Laptop gestöpselt
5. Alle, also CS3, die CC-Schnitte mit Gleisbox und den LS-Digital Minimanager als Digitalzentralen im WDP angelegt. Hier der Beweis
Im Zusammenspiel mit dem WDP 2018 über das Hausnetzt funzt das bislang problemlos.
Ich bin noch am Überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, die CS3 noch mittels Verbindungskabel 60123 mit dem Startpunkt zu verbinden, um auch hier noch deren Signale in den CAN-Bus zu bringen.
@Stephan & Bernd: Nochmals vielen Dank für den Tipp mit den notwendigen Kapiteln im Handbuch des WDP. Ich bin noch nicht zum vollständigen lesen der 972 Seiten gekommen
Nix für Ungut, ich wünsche noch nen schönen Abend.
ja, wenn ich ab und an etwas "herzlich" rüber komme, mag sich das so anfühlen Ich bemühe mich zwar, mit meinen Beiträgen immer und immer wieder die Technik zu erklären, aber manchmal bin ich etwas unentspannt, wenn ich den Eindruck habe, dass die Anleitungen nicht gelesen wurden. Natürlich kann mich mein Eindruck täuschen, dann nix für ungut.
Wie ich Deinen Beitrag lese, denkst Du immer noch, dass die Modulbooster nicht an die CS3 passen. Das stimmt nicht, die passen sehr wohl dran, das habe ich in Beitrag #16 ausführlich erklärt. Markus hat auf meine diesbezüglichen Fragen nur noch nicht geantwortet, ich bin gespannt woran es gelegen haben wird.
Und dass Du immer noch überlegst, "ob es überhaupt Sinn macht, die CS3 noch mittels Verbindungskabel 60123 mit dem Startpunkt zu verbinden", dann hast Du im Post #10 überlesen, dass die CC-Schnitte, die ja am Startpunkt hängt, nicht für eine Verbindung der CS3 mit dem PC gedacht ist (auch wenn das "teilweise" funktioniert...). Ebenso hängt an dem Startpunkt noch die Gleisbox, es wären dann also zwei gleichberechtigte Zentralen am gleichen CAN-Bus, was nicht funktioniert. Also: nein, es macht keinen Sinn. Du könntest einen ZUSÄTZLICHEN Startpunkt an die CS3 hängen und dort weitere Module anschließen, falls nötig.
Ich wiederhole mich: eine CS3 kommt per LAN an den PC. Man kann den CAN-Bus der CS3 dann prima mit einem Startpunkt, Modulboostern oder anderen CdB-Modulen ausbauen, lässt dabei aber eine Gleisbox und eine CC-Schnitte raus.
Eine Gleisbox und/ oder andere CdB-Module bringt man mit einer CC-Schnitte (bei Bedarf plus Startpunkt) an den PC.
So wie Du es jetzt gerade hast:
- CS3 per LAN am PC - das ist Dein "erster" CAN-Bus mit PC-Verbindung.
- Gleisbox mit CC-Schnitte am PC - das ist Dein "zweiter" CAN-Bus mit Verbindung zum PC.
Beide CAN-Busse MÜSSEN eigenständig, also ohne Verbindung zueinander, bleiben. Sonst gibt es Kuddelmuddel im CAN und in der Steuerungssoftware.
Die Gleisbox ist bei Dir derzeit arbeitslos, die Anschlusskabel vom Gleisausgang gehen ins Nirwana. Sie ist derzeit also nicht nötig, die CAN-Module arbeiten auch ohne sie an der CC-Schnitte. Sie könnte an der Stelle aber z.B. Gleissignal-Decoder zum Schalten etc. befeuern.
Gruß Stephan
3-Leiter-Spielbahner, Anlagepläne liegen derzeit wegen Umbau im Haus auf Eis, sonst eigentlich: C-Gleis, Rocrail, CS2 mit Booster zum reinen Fahren, PC-Schnitte + Gleisreporter zum Melden, Intellibox mit Delta-Boostern zum Schalten und für alles andere.