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System und Modulübersicht
CentralStation1
ECOS &
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CentralStation2/3 MobileStation2 PC-Schnitte CC-Schnitte-Spezial CC-Schnitte
Z-CAN
Z21 / MX10
Gleisbildstellpult Zubehör alle Module

Der Nachfolger für die PC-Schnitte
Schalten und Melden über ein Interface
Eine Gleisbox sollte nicht im System
vorhanden sein!


Schaltdecoder

Rückmeldedecoder

Gleisbildstellpult

Bediengeräte

Zubehör


CC-Schnitte Spezial
eine große Baustelle



Die CAN-Control-Schnitte Spezial





Die CC-Schnitte Spezial ist der Nachfolger für die altbewährte PC-Schnitte, mit der Neuerung, dass man mit ihr nun auch schalten - aber nach wie vor nicht (!) fahren - kann.

Sie ist vorwiegend dafür gedacht, ein eigenes sehr leistungsstarkes Schalt- und/oder Rückmeldesystem zu bilden, das getrennt von einer Zentrale arbeitet und somit keine galvanische Trennung benötigt. Wie bisher alle CdB-Schnittstellen ist sie mit sämtlichen Computer-Betriebssystemen einsetzbar, so dass dieser Teil der Automatisierung der Modellbahn direkt über den CAN-Bus abgewickelt wird und wertvolle Zeitfenster auf dem Gleissignal gespart werden und dies wie gesagt völlig unabhängig von der vorhandenen Zentrale bzw. dem verwendeten Gleissignal. Darüber hinaus bieten die Module oft weitere Funktionen, die die vorteilhaften Möglichkeiten des bidirektionalen Datenaustauschs nutzen.


Ein möglicher Systemaufbau :




Sollen Schaltaufgaben erfüllt werden, stehen hierfür folgende Module bereits zur Verfügung:


WeichenChef Magnet


WeichenChef Magnet

WeichenChef Motor


WeichenChef Motor

WeichenChef Servo


WeichenChef Servo

SignalChef


SignalChef

RelaisChef


RelaisChef


Sollen Rückmeldeaufgaben erfüllt werden, stehen hierfür folgende Module bereits zur Verfügung:


für die 3-LeiterBahner der GleisReporter deLuxe


GleisReporter deLuxe

...oder der GleisReporter Basic


GleisReporter Basic

für die 2-LeiterBahner der StromSniffer 3A


StromSniffer 3A



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Der Anschluss an den PC:

Die USB-Seite:

Es wird lediglich ein USB-Kabel vom Typ A-Stecker >>> B-Stecker für den Computeranschluss benötigt. Für den Betrieb muss dann noch ein Treiber installiert werden. Getestet wurde die CC-Schnitte unter Windows XP und VISTA, Windows 7, 8 sowie Linux und auch mit dem Apfel kann sie betrieben werden.


Den Treiber findet man hier:

http://www.ftdichip.com/Drivers/VCP.htm

und so gehts bei Windows 7 als Beispiel:

1. den für das Betriebssystem passeenden Treiber von der o.a. Seit, Absatz D2XX Drivers herunterladen

2. aus der gleichen Tabelle, Spalte Comments auch <setup executable> runterladen.

3. beide .zip-Dateien in ein Temp-Verzeicjnis entpacken

4. Setup.exe ausführen


Windows:

Ist der Treiber installiert, findet man in der Systemsteuerung einen „USB Serial Port (COMxx)“
Die so entstandende serielle Schnittstelle muss dann immer mit der dahinter stehenden Nummer in der verwendeten Steuerungssoftware als COM-Port eingetragen werden.


Apple:

Die Einrichtung der CC-Schnitte auf einem Apfel, wird ausführlich im Forum hier erklärt.


Mit allen Betriebssystemen funktioniert es problemlos.


Hinweis:

Ohne eine 12V DC 1,5A Spannungsversorgung kann die CC-Schnitte Spezial nicht betrieben werden, auch wenn der Serial Port bereits im PC aktiv ist (beim Anstecken Ding-dong gemacht hat) ...und bitte auch die speziellen Hinweise hier zu den unterschiedlichen Softwaren beachten!

Außerdem: Auch wenn es von manchem Neuling anfangs noch so angenommen wird: die CC-Schnitte Spezial ist keine Zentrale und entsprechend kann man keine Verbindung 'zu' ihr herstellen. Die einzige Verbindung, die entsteht, ist jene zu einem im CAN-Bus nachfolgenden CdB-Modul (z.B. GleisReporter, WeichenChef u.Ä.). Diese Verbindung entsteht jedoch 'durch' die CC-Schnitte hindurch, denn sie ist 'nur' ein Interface, durch die die Daten durchgeleitet werden. Die CC-Schnitte leitet die Daten lediglich weiter und verändert sie selbst nicht. Wenn also z.B. Weichen geschaltet werden können, dann steht die Verbindung korrekt, selbst wenn die Steuerungssoftware möglicherweise noch nicht ganz richtig mit den ankommenden Endlagen-Rückmeldungen umgeht. Bei eventuellen Fehlern sollten dann die Einstellungen in der Software entsprechend überprüft werden.


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Die LEDs:


Die CC-Schnitte Spezial ist mit drei LEDs ausgerüstet, sie zeigen folgendes an:



die LED ganz rechts:

Unter dieser LED steht schon was sie anzeigt: die Betriebsspannung. Leuchtet diese LED nicht, kann auch keine Verbindung aufgebaut werden!

die LED über RS232:

Sie zeigt den Datenempfang vom PC an und leuchtet für die Zeit, in der die CC-Schnitte Daten vom PC einsammelt.

Sie sollte immer dann kurz aufblinken, wenn zum Beispiel ein Schalt- oder Fahrbefehl vom PC zur Anlage gesendet wird.

die LED über CAN:

Sie zeigt den Datenempfang aus dem CAN-Bus an und leuchtet für die Zeit, in der die CC-Schnitte diese Daten weiter an den PC überträgt.

Sie sollte immer dann kurz blinken, wenn zum Beispiel eine Rückmeldung von der Anlage zum PC übertragen wird.




Der Anschluss an den CAN:


...ist schnell mit einem herkömmlichen Netzwerk-Kabel (CAT5 reicht aus) hergestellt.


Was weiter beachtet werden muss, hängt etwas von dem Ausbau und Aufbau des Systems ab.


Kompatible Softwaren:

Dem Projekt haben sich bereits einige Softwareanbieter angeschlossen.

Zur Zeit unterstützen Win-Digipet, SimpelDigitalLocomotive X, iTrain, Modellstellwerk, Rocrail und TrainController die CC-Schnitte Spezial, sowie die weiteren CAN-digital-Bahn-Module mit ihren besonderen Funktionen. Auch hier ist kein weiteres Interface für die Rückmeldung erforderlich. Weitere Details kann man in der jeweiligen Beschreibung zu der Software nachlesen.


Details zu den Steuerungsprogrammen:


Details zu Win-Digipet

Details zu SimpleDigitalLocomotiveX

Details zu iTrain

Details zu ModellStellwerk

Details zu Rocrail

Die CC-Schnitte in komplexen Aufbauten

Details zum Schnittstellenprotokoll



Details zu Win-Digipet:


Der Betrieb der CC-Schnitte Spezial mit Win-Digipet erfordert keine Gleisbox mehr im Systemaufbau.

Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von Win-Digipet:


Bitte auf die unten im Bild sichtbaren Häkchen achten - der untere bei der "Stellungsanzeige der Magnetartikel..." muss unbedingt gesetzt werden.



Das Anlegen der Rückmelder erfolgt dabei dann wie in dem Bild dargestellt:



In der Ansicht der Digitalsysteme von Win-Digipet erscheint die CC-Schnitte Spezial mit folgendem Bild:



Bei den Einstellungen zu den Magnetartikeln kann bei Weichen gezielt als Decoder der WeichenChef ausgewählt werden, so dass Fahrstraßen erst nach Bestätigung der Schaltrichtung durch das CAN-Modul freigegeben werden. Dazu ist lediglich der Radioknopf in der Stellungsüberwachung zu setzen.




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SimpleDigitalLocomotiveX:


Der Betrieb der CC-Schnitte mit SimpleDigitalLocomtiveX wird hier ausführlich beschrieben. Eine Gleisbox und MS2 ist nicht mehr zwingend im Systemaufbau erforderlich.


Details zu iTrain:


Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von iTrain:



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Details zu ModellStellwerk:


Auswahl der CC-Schnitte in den Systemeinstellungen von ModellStellwerk:



Die Baudrate muss nicht eingestellt werden, diese Einstellung ist fest in Modellstellwerk hinterlegt.

Eine Gleisbox muss im Systemaufbau nicht vorhanden sein, die CC-Schnitte kann auch nur mit CAN-digital-Bahn-Modulen alleine genutzt werden.



Rocrail:


Der Betrieb der CC-Schnitte mit Rocrail wird hier ausführlich beschrieben.


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Die CC-Schnitte in komplexen Aufbauten:


CAN-digital-Bahn

Da die CC-Schnitte nicht nur als Interface für die kleine Gleisbox gedacht ist, kann man mit ihr natürlich noch einiges mehr machen.

Das möchte ich hier nach und nach näher vorstellen. Einsteiger sollten sich, auch wenn es teilweise sicher sehr technisch wird, nicht davon abhalten lassen, dies auch einmal zu lesen. So kann man sehen, was so eine kleine Kiste alles mit der Modellbahn machen kann...

Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass die Daten praktisch zeitgleich an allen Modulen anliegen. So ist es auch ohne weiteres möglich, mehr als eine CC-Schnitte in einem Systemaufbau zu betreiben.

Bei größeren Clubanlagen ist es zum Beispiel möglich, eine Anlage mit unterschiedlichen Steuerungssoftwaren zu betreiben! Man muss sich einzig darauf verständigen, welcher der Leitrechner für den Automatikbetrieb ist.

Was also an einem PC, auf dem iTrain läuft, geschaltet oder gefahren und in den CAN-Bus übertragen wird, kann auch ein PC sehen, auf dem abweichend Win-Digipet läuft. Letzterer zeigt die Geschwindigkeit genauso an, als wenn ein Fahrbefehl an der CentralStation ausgeführt wurde. Dies gilt für den gesamten Datenaustausch.

Dadurch wird Win-Digipet praktisch bedingt "netzwerkfähig", man sieht zwar nur auf dem Leitrechner die per Automatik gestellten Fahrstrassen, aber ich kann einen zweiten Rechner an das BW als Bedienpult stellen, denn alles, was ich dort ausführe, erfährt auch der Leitrechner und lässt dies in die Fahrstrassengestaltung mit einfließen.

Wo das ganze hier noch hinführen wird, kann ich noch nicht sagen, aber sicher ist hier noch nicht der letzte Stand der Entwicklung erreicht.

Dieses "Vernetzen" ist auch in Kombination mit der ersten CC-Schnitte möglich, so können bedingt auch Programme, die die CC-Schnitte nicht unterstützen, mit anderen vernetzt werden. Allerdings sieht man hier nur das Schalten der Weichen, dies gilt zum Beispiel für Railware.

Natürlich geht dies auch in Kombination mit der CS2 als zweites Interface.

Mehr über weitere Entwicklungen folgt an dieser Stelle zu gegebener Zeit.



Details zum Schnittstellenprotokoll:

Die Grundlage für die Definition ist das Märklin Kommunikationsprotokoll betreffend den Gleisformat-Prozessor und CAN, welches die CentralStation 2 über Ethernet an einen PC überträgt. Dieses Dokument findet man hier auf der Homepage von Märklin.

Die CC-Schnitte verhält sich dabei fast nicht anders, als das Interface in der CS2, es werden hier nun lediglich die Daten an einen COM-Port übertragen.

Auch die CC-Schnitte erwartet von dem PC immer 13 Datenbytes, die ein zu sendendes CAN-Telegramm komplett beschreiben. Werden weniger als 13 Bytes gesendet, bricht die CC-Schnitte nach einer sehr kurzen Wartezeit den Telegrammempfang ab und wartet auf ein neues Paket, das aus 13 Bytes besteht. Die Einstellung der seriellen Schnittstelle für die CC-Schnitte lautet: 500000 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stopp-Bit, CTS/RTS-Kontrolle "ein".

Anders als in der Märklindefinition ist der Inhalt der nicht benötigten Datenbytes für Data 1 bis Data 8 egal, denn die Daten werden bei der Erstellung des Telegramms verworfen und nicht übertragen. Allerdings müssen die Bytes gesendet werden, denn nur so entspricht es dem Datenverkehr der CS2 auf dem Netzwerk.

Für den Weg vom CAN zum PC gilt das gleiche, auch hier werden immer 13 Bytes an den PC gesendet. Nicht empfangene Daten (Data 1 bis Data 8) haben den Inhalt der letzten Übertragung, und werden nicht extra gelöscht.

An einigen Stellen wurde aber begonnen, die Definition zu erweitern und neue Festlegungen zu treffen, die über die Märklinbeschreibung hinausgehen. Zur Zeit betrifft dies allerdings nur den WeichenChef, hier wurde der Schaltbefehl eines Magnetartikels um eine Fehlermeldung und die zwei eindeutigen Endlagenmeldungen erweitert.

Sicher ist aber, dass es weitere CAN-digital-Bahn spezifische Erweiterungen geben wird, da einige Ideen, die bereits in der Entwicklung sind, nicht mit der Datenbeschreibung auskommen werden. Diese Punkte werden dann gesondert, wie z.B. beim WeichenChef, in der Modulbeschreibung vorgestellt.

Copyright 2010 by Sven "DJeaY" Schapmann