Ich verwende verschiedene Versionen vom WeichenChef in meinem Modulpark. Am liebsten sind mir die alten WeichenChef Magnet von vor 2020. Diese arbeiten am zuverlässigsten und schalten auch Weichen, die etwas mehr Punch brauchen. Siehe dazu meinen Post https://www.can-digital-bahn.com/fo...st_17819
"WeichenChef Basic zu schwach".
Ich habe einige eigenartige Erfahrungen mit den WeichenChef-Tools gemacht:
1. Das Tool des WeichenChef Basic hat sich von Anfang an seltsam verhalten, beim Aufruf der Module zeigt ein roter Balken folgende Warnung an: "Die Betriebsspannung am Modul beträgt etwa 116 Volt" (schwankt, kann auch mal deutlich darüber sein). Das kann ja gar nicht sein, ich speise lediglich 16V AC vom Trafo ein.
Trotzdem konnte ich bis anhin das Tool bedienen, ohne dass es zu Störungen oder Hitzeentwicklung kam.
Bis anhin. Denn heute habe ich das Tool zu verwenden versucht mit einem Peco-Weichenantrieb (für welchen es zu schwach ist, siehe oben) und hoppla: man rufe die Feuerwehr! Mein Modul hat sich in einen Raucherzeuger verwandelt. Pommerland ist abgebrannt!
2. Nach dem Öffnen kann ich das Tool verwenden (ausser mit dem Peco-Antrieb!!). Wenn ich es schliessen will z.B. mit dem Schliess-x, friert das Fenster ein und ich kann es nur noch mit dem Task-Manager beenden.
3. Das Tool für den alten WeichenChef Magnet funktioniert meist sehr gut, aber öfters, wenn ich ein anderes Modul auswählen will, beendest sich die Anwendung von selbst, d.h. das Fenster schliesst sich.
Ich verwende einen gewöhnlichen Levono ThinkPad Laptop mit Windows 11.
Wer hat Antworten zu meinen Beobachtungen?
Beste Grüsse GR
Es grüsst Hans Heinrich aka Gianrico Spur N-Bahn seit 1983. 2017 vom analogen Block-System auf Digital-Can-Bahn umgerüstet. Mobile Station mit iTrain Windows. Programmieren mit Mac.
Beiträge: 2388 Ort: in der Lampe Eingetreten: 03.06.10 Status: Offline
Eingetragen am 09.05.2026 11:21
Hallo Oldie,
es gehört schon etwas "Kunst" dazu, den WeichenChef, besonders die aktuellen abrauchen zu lassen. Denn die sind Kurzschlussfest. Das ist fest in dem Chip eingebaut. Die Treiber bekommt man nur gehimmelt, wenn da eine Spannung an den Ausgängen anliegt, die größer ist als die geschaltet wird. Das überlebt kein Treiber.. fast kein Treiber.
Da du der einzige bist mit dem Problem bei den Peco Weichen und dir da einer abgeraucht ist der auch so eine große Spannung meldete.... Hast Du mal geschaut, ob du vielleicht einen "Dreher" in der Versorgnung hast?
Das würde alles erklären. Auch die zu hohe Spannung und das sterben des WeichenChefs.
Denn wie schon oft geschrieben, es gibt keinen technischen Unterschied zwischen den WeichenChef und dem WeichenChef Basic. Nur der Code des Basic kann kein SlowMotion.
Von den gaaaaaaaaaaaaanz alten würde ich dir abraten. Die können nur 500mA schalten und sind nicht kurzschlußfest!
Die Tools sind im laufe der Zeit immer etwas stabiler geworden, aber alle Fehler werden bis heute nicht abgefangen. Zum Beispiel, wenn ein Modul abgestürzt ist und falsche Werte liefert. Da stört die Eingabebegrenzung das auslesen der Werte... wie ich das umgehen kann weiß ich nicht.
Herzlichen Dank für deine Antwort. Bitte schau dir doch einmal diesen Post an:
https://www.can-digital-bahn.com/forum/viewthread.php?forum_id=29&thread_id=2591&pid=17827#post_17827
Dort habe ich die beiden WeichenChef einander in einer Testanordnung gegenübergestellt und genau gleich verdrahtet, auch die Versorgung und alles andere ist identisch, das kannst du aus den Bildern erschliessen. Die neuen WeichenChef Basic bringen einfach nicht die gleiche Leistung. Und es ist nicht nur ein "Montagsmodul", ich habe es mit 4 Stück versucht, immer das gleiche Problem.
Es grüsst Hans Heinrich aka Gianrico Spur N-Bahn seit 1983. 2017 vom analogen Block-System auf Digital-Can-Bahn umgerüstet. Mobile Station mit iTrain Windows. Programmieren mit Mac.
Ich habe mich mal ins Innere der beiden Module vertieft. Du hast schon ein paar Mal erwähnt, dass der WeichenChef Magnet und der WeichenChef Basic identisch seien. Das stimmt so ja offensichtlich nicht. Im ersteren ist ein dsPIC30F Chip verbaut, im 2. ein PIC18F45K.
Die befragte KI erklärt mir nun folgendes:
Da der dsPIC ein klassisches 5V-Design ist, liefert er an seinen Ausgängen oft ein kräftigeres Signal an die nachgeschalteten Transistoren als ein modernerer Chip, der intern vielleicht mit weniger Spannung arbeitet.
Das Problem beim PIC18F45K80: Dieser Chip ist ein Allrounder, kein Kraftprotz.Er ist für Datenübertragung (CAN-Bus) und einfaches Schalten optimiert. Seine PWM-Einheiten sind deutlich simpler gestrickt. Er kann den Strom wahrscheinlich nicht so effizient "takten" wie der dsPIC.
Es scheint also doch so, dass der WeichenChef Basic an den Ausgängen weniger Power hat als der alte WeichenChef Magnet.
Ich brauche für die Peco-Weichenantriebe 2 - 2,4 A damit sie schalten (die Weichenzungen werden durch einen kräftige Feder angedrückt, welche überwunden werden muss). Offenbar liefern die alten Weichenmodule diesen Storm, die neuen jedoch nicht.
Was meinst du zu meinen Ausführungen?
Schönen Gruss
GR
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Beiträge: 2388 Ort: in der Lampe Eingetreten: 03.06.10 Status: Offline
Eingetragen am 10.05.2026 23:02
Hallo Oldie,
irgendwie liest du das was ich schreibe nur halb! Ich habe überall geschrieben, das sich die Controller und somit der Code unterscheiden!
Und wenn du eine KI fragst, sorry aber die Antwort die du da bekommen hast ist den Strom nicht wert, den du verbraucht hast....
Die Treiber sind diegitale Schalter, keine Transistoren auf die die KI eingeht! Müsstes Du der Ki vermutlich dazu sagen.. Da ist das was die treibt eher ohne Bedeutung.
Da du die Weichen schlicht an/aus steuerst, wie du mir schreibst, spielt die PWM keine Rolle....
Nur so neben bei erwähnt, die WeichenChefs mit den dsPICs, also die alten nutzen die PWM Funktion des Controllers nicht einmal, denn mit einer PWM kann man die SlowMotion Funktion nicht erzeugen. Diese Funktion ist etwas komplexer.
Die Antwort die diese KI geliefert hat, setzt nur die schlechten Erfahrungen, die ich mit KI bis jetzt gemacht habe fort. Die KI rät viel aber Wissen hat sie nicht. Sie geht nach Wahrscheinlichkeiten. Was bei anderen so vielleicht geklappt hat.
Habe da bis jetzt nur sehr schlechte Antworten bekommen. Die eine KI entschuldigte sich sogar, das sie die in der Frage gestellte Zahl 55 nicht beachtet habe, weil alle da ja nach 35 fragen... eben Wahrscheinlichkeits als Antwort.. aber kein wirkliches Wissen.
Mich überzeugt diese Technik bis jetzt nicht.
Hallo,
KI ist sicher eine tolle Sache - in den Händen von Anwendern, die sich mit dem Thema auskennen.
Der richtige Promt, die richtige Frage und eine Ergebniskontrolle und das ist o.k.
Das ist in etwa so wie in meiner Jugend mit dem Rechenschieber - ohne zu wissen was man da
gerechnet hat war das Resultat mindestens fragwürdig.
Ich stimme euch zu, dass KI-Anworten mit Vorsicht zu geniessen sind. Tatsache aber ist, dass ich mit Hilfe der KI drauf gekommen bin, dass die in den Modulen verwendeten Chip recht unterschiedlich sind. Auch dass die Chips mit der Spannung unterschiedlich umgehen, ist wohl unbestritten.
Weil die übrige Gestaltung der Module identisch ist, ist es ebenso sonnenklar, dass der Chip dafür verantwortlich ist, dass der WeichenChef Magnet die Peco Weichen schaltet und der WeichenChef Basic eben nicht.
Ich würde ja nicht auf diesem Unterschied herumreiten, wenn es sich um Einzelfälle handeln würde. Aber es ist nun einmal so, dass alle meine 7 (!) Ur-WeichenChef und WeichenChef Magnet die Peco Antriebe problemlos schalten, die 4 WeichenChef Basic dies aber alle nicht schaffen.
Ich werde also in Zukunft - wenn ich keine alten WeichenChef Magnet mehr auftreiben kann - weiter auf meine 2-Relais-Schaltung setzen (Spulen gesteuert vom Modul und mit Sekundärstrom vom Trafo), welche die volle Spannung von 16 V und bis zu 3 A Strom in die Antriebe jagt. Ein ziemlicher zusätzlicher Aufwand. Schade eigentlich!
Vielen Dank für eure Feedbacks
Gianrico
Es grüsst Hans Heinrich aka Gianrico Spur N-Bahn seit 1983. 2017 vom analogen Block-System auf Digital-Can-Bahn umgerüstet. Mobile Station mit iTrain Windows. Programmieren mit Mac.
und übrigens Thorsten: Doch, ich lese deine Posts immer ganz, aber manchmal redet (schreibt) man aneinander vorbei.
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Beiträge: 2388 Ort: in der Lampe Eingetreten: 03.06.10 Status: Offline
Eingetragen am 11.05.2026 16:06
Hallo Oldie,
ja, die Chips sind sehr unterschiedlich. Das alte ist ein 16Bit Controller, den neue hat nur einen 8-Bit Aufbau.
Beides sind aber uralte Knochen. Der alte ist aus 2002 etwa... der andere, müsste ich schauen aber alt.
Sorry, aber das ist Müll!
"Auch dass die Chips mit der Spannung unterschiedlich umgehen, ist wohl unbestritten."
Die Schalten die Treiber/Ausgänge beide im normalen Betrieb nur an und aus. Nix PWM oder was weiß ich
Das sind beides 5V Controller! Datenblätter findest Du bei Microchip auf der HP.
Die KI spricht von besonderen Registern, die aber nichts mit den elektrischen Eigenschaften zu tun haben.
Ob die benutzt werden, kannst du von außen nicht sehen. Ich habe dir aber geschrieben, das ich diese Register nicht benutze......
Das Bauteil, was den Strom für deine Weiche bestimmt, ist der kleine 4x vorhandene Chip vorm Ausgang. Der Controller spielt bei digitalen Schaltern keine Rolle, da die Eingänge Schmitttriger und Schaltverstärker haben. Die kannst Du mit einem feuchten Finger zum schlten bringen.
Was den Unterschied ausmachen kann, ist die SlowMotionFunktion. Der neu kann nur an/aus. Also einen einzigen Impuls. Der Chip der den Strom liefert, kann etwa 1,6 A... Du schreibst etwas von 2,4 A. Dafür ist der Ausgang nicht ausgelegt. Weder der alte noch der neue. Der alte kann das vielleicht damit ausbügeln, das er mehrfach schaltet., denn die Kraft komt nicht aus der Zeit, die der Strom fliest, sondern aus der Spannungsänderungsgeschwindigkeit. Dem Integral der Spannung beim Einschalten. Machst Du das schnell nach einander, kannst du mehr Kraft erzeugen... Das ist der Trick von SlowMotion... So weiter ins Detail gehe ich nun aber nicht.
Mit etwas Glück kommt Ende/Anfang des nächsten Jahres der neue WeichenChef deLuxe.... der wird aber auch nur etwa 1,6A schalten können aber wieder SlowMotion beherschen. Der bassiert dann auf einem anderen, dritten Controllertyp, wird aber vermutlich auch andere Treiber haben. Ob es dann mit dem gehen wird???? Ich weiß es nicht. Bei mir schaltet der Basic alles was ich an Antrieben da habe. Selbst die ollen Signale oder die Blechkreuzung von Märklin, die man kaum mit dem Finger schalten mag. Ob ich diese Peco auch mal zum testen da hatte kann ich nicht sagen.
Danke für deine Ausführungen. Irgendwo muss das Problem ja liegen, denn es ist existent.
Eine Sache noch: Ich habe weiter oben erwähnt, dass ich beim Benutzen des Tool immer die Warnung der Überspannung bekomme (über 110 Volt! obwohl ich nur 16 Volt zuführe), was aber bis jetzt nie zu Problemen geführt hat, da ich bis jetzt mit den WeichenChef Basic nur Minitrix Magnetantriebe bedient habe.
Beim ausgiebigen Testen mit den Peco-Antrieben ist es dann zu den ebenfalls oben erwähnten Rauchzeichen gekommen. Wie in beiliegendem Bild ersichtlich hat eine Diode SK 54 dem Druck nicht standgehalten, die hat sich beim Gleichrichten wohl übernommen. Die müsste ja 5 A aushalten (hat sie vielleicht tatsächlich 110 V reinbekommen?).
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