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WeichenChef Magnet Z21
CAN-digital-Bahn


Der WeichenChef

Magnet

mit Anschlüssen für Stellungsrückmeldungen


Inhalt:


Allgemeines:

Diese Variante des WeichenChefs ist zum Ansteuern von bis zu vier Magnetantrieben oder anderen Stromverbrauchern, die ein- und ausgeschaltet werden sollen. Dabei wird in dem Modul die Masse geschaltet, wie es bei den allermeisten Herstellern üblich ist.

Für eine echte Stellungsrückmeldung der Weichen stehen auf dem Modul spezielle Eingänge zur Verfügung.

Gesteuert werden kann der WeichenChef Magnet ZCAN von allen Schaltgeräten des CAN-digital-Bahn-Projektes für den ZCAN (z.Zt. nur CAN-StellPult), sowie den Geräten von Zimo über deren MX10 als Zentrale oder denen von Roco mit der schwarzen Z21 als Zentrale.

Kurz gesagt, es gibt viele Wege ihn in ZCAN-Systemaufbauten anzusteuern. Alle hier aufgeführten Geräte können selbstverständlich auch die aktive Stellungsrückmeldung der Eingänge für die Endschalter verarbeiten und bei einer vorhandenen Anzeige natürlich auch darstellen, was auch für den Betrieb mit einem Computerprogramm gilt, wenn es diese Funktionalität unterstützt.

Der Anschluss des WeichenChefs erfolgt über ein normales Netzwerkkabel, wie es alle Geräte im ZCAN benutzen. An welchem der zwei Buchsen das Modul angesteckt wird, ist dabei egal, es gibt in einem CAN-Bus kein vorne und hinten. Ebenfalls spielt es keine Rolle, an welcher Position das Modul sich im Bus befindet oder was für ein Modul im Systemaufbau dem WeichenChef vorausgeht oder folgt.

Neben dem Anschluss an das Systemkabel für die Daten benötigt der WeichenChef noch eine Betriebsspannung, die für die Versorgung der Verbraucher erforderlich ist. Diese Spannung kann zwischen 9V - 16V AC / DC liegen und sollte entsprechend der verwendeten Antriebe gewählt werden. Natürlich lassen sich auch mehrere WeichenChefs in einem größeren Systemaufbau integrieren.

Als Empfehlung zur Spannungshöhe für den WeichenChef gilt, dass sie sich an den verwendeten Verbrauchern ausrichten sollte und auch wenn eine Spannungsanpassung nach unten durch den WeichenChef möglich ist, so ist er nur in der Lage, die Betriebsspannung durch eine PWM herab zu setzen. Das bedeutet aber, dass die maximale Spannung, die den Verbraucher erreicht, unverändert bleibt. Es wird nur die effektive Spannung herabgesetzt und nicht der Spitzenwert der Spannung! Diese Funktion ist aber nur über das Service-Tool zugänglich.


Bedienung:

Die Bedienung ist, denke ich, selbst erklärend und sie entspricht dem Vorgehen, wie bei allen bekannten Magnetartikeldecodern. Durch Aufrufen der Adresse an einer Zentrale oder einer anderen Bedieneinheit schaltet der am WeichenChef angeschlossene Antrieb.


Adressen:

Voreingestellt sind die vier Ausgänge des WeichenChefs automatisch auf die Adressen 1 bis 4.

Um die Adresseinstellung zu ändern, muss der WeichenChef die neue Adresse "lernen". Dies kann über das Service-Tool oder die "Lerntaste" erfolgen.

Beim Lernen einer neuen Adresse sollte kein Antrieb angeschlossen sein, da die Ausgänge während des Vorgangs eingeschaltet werden! Um anzuzeigen, welcher Ausgang bearbeitet wird, blinken die zwei LEDs über den Schraubklemmen.

Hardware-Reset:

Dazu drückt man die "Lern-Taste" und schaltet erst dann die Spannungsversorgung zu dem Modul ein. Nun blinken alle roten LEDs und man muss die "Lern-Taste" solange gedrückt halten, bis die LEDs auf grün wechseln. Nun die Taste loslassen und das Modul startet sofort mit den orginalen Einstellungen.


Adresse "lernen" per Taste:

Dieser Vorgang ist sehr einfach, denn dazu muss lediglich der Taster auf der Platine bis zu vier Mal betätigt werden. Die Anzahl der Betätigung entspricht dem zu "lernenden" Ausgang. Drückt man 5x die Taste, ist man wieder im normalen Betriebsmodus.

Hier folgt ein Beispiel, wie die zweite Adresse verändert wird:

Zur Erinnerung: Beim Lernen einer neuen Adresse sollte kein Antrieb angeschlossen sein, da die Ausgänge während des Vorgangs eingeschaltet werden! Um anzuzeigen, welcher Ausgang bearbeitet wird, blinken die zwei LEDs über den Schraubklemmen.

Zum Lernen betätigt man nun 2x die Taste auf dem WeichenChef, danach fangen die zwei LEDs an dem Ausgang an zu blinken und ein angeschlossener Antrieb am Ausgang 2 würde ständig kurz hin und her schalten. Deswegen sollte der Antrieb möglichst nicht angeschlossen sein, damit keine mechanischen Beschädigungen auftreten können.

Mit dem Blinken zeigt der WeichenChef an, dass er nun im CAN-Bus nach einem Schaltbefehl Ausschau hält. Dieser Weichenbefehl kann dabei von jedem Bediengerät aus gesendet werden. Die so empfangene Magentadresse aus dem Schaltbefehl wird dauerhaft für diesen Ausgang abgespeichert.

Möchte man zwei Antriebe mit derselben Adresse schalten, kann man natürlich auch zwei oder mehr Ausgänge eines Moduls auf die gleiche Adresse einstellen.

Hat man vergessen, auf welche Adresse ein Ausgang des WeichenChefs eingestellt ist, kann man diese auch über diesen Weg auslesen. Dazu muss man nur nacheinander alle vier Ausgänge einmal in den "Lernmodus" versetzen, denn es blinken nicht nur die LEDs des WeichenChefs an dem entsprechenden Ausgang hin und her, er sendet auch die entsprechenden Stellungsmeldungen der Adresse auf den CAN-Bus. Das bedeutet, dass auch die Anzeige zu dieser Adresse in der Zentrale blinkt.

Auswertung der Endschalter:

Durch Auslösen eines Endschalters an den Eingängen des WeichenChefs wird der Antrieb nicht abgeschaltet! Diese Funktion muss im Antrieb oder im Modul über die Konfiguration erfolgen.

Die Anschlüsse für die Endschalter dienen lediglich dem Erfassen der Endlagen und der daraus abgeleiteten Stellungsinformation, die in das System übertragen wird.


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Anschluss:


Der Daten-Anschluss des WeichenChefs erfolgt über normales Netzwerkkabel. An welcher Buchse ein Kabel angesteckt wird, ist dabei egal.

Es besteht eine galvanische Trennung zwischen dem System-Bus und dem eigentlichen Steuerteil des WeichenChefs, so können Kurzschlüsse oder andere elektrische Fehler nicht über die Busverbindung weiter zu anderen Modulen gelangen und diese beschädigen.

Hier ein Beispiel:




Technische Daten:


Mögliche Anzahl an Adressen: es können alle Adressen des ZCAN-Protokols geschaltet werden

Maximaler Strom des Moduls: 5A

Maximaler Strom je Ausgang: 1,5A, kurzschlussfest

Betriebsspannung: 9 bis 16 Volt AC/DC

Ausgangsverhalten per Tool je Anschluss einstellbar

Stromaufnahme am System-Bus: 5mA


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Serviceoberfläche:


Natürlich kann der WeichenChef Motor am ZCAN auch mit einem entsprechenden WeichenChef-Tool und dem CAN-erlesen ZCAN erreicht werden, um eine Feineinstellung an die gewünschten Funktionen durchzuführen.

Die Beschreibung folgt in Kürze. Der Funktionsumfang des Tools und des WeichenChefs entspricht dem des WeichenChef Magnet in der Märklin Welt.

Copyright 2010 by Sven "DJeaY" Schapmann