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LampenChef
CAN-digital-Bahn


Der LampenChef


Inhalt:


Systemvoraussetzungen:

Dieses Modul stellt eine erste ganz einfache Lösung zum Schalten von bis zu 16 Lampen über Magnetadressen dar. Es verfügt über keine weiteren Funktionen, auch gibt es zur Zeit noch kein Dimm- oder andere Sonderfunktionen. Diese werden später aber sicher einmal folgen.

Bedient werden kann der LampenChef von allen Geräten des CAN-digital-Bahn-Projektes, die zum Schalten gedacht sind. Auch eignen sich die CentralStation 2 und die MobileStation 2 dazu. Kurz gesagt, es gibt viele Wege, ihn zu bedienen.

Der Daten-Anschluss des LampenChefs erfolgt über normales Netzwerkkabel. Auf welcher Seite ein Kabel angesteckt wird, ist dabei egal, es gibt kein Vorne und Hinten.

Neben dem Anschluss an das Systemkabel benötigt der LampenChef noch eine Betriebsspannung, die für den Betrieb erforderlich ist. Diese Spannung sollte zwischen 9V - 16V AC / DC liegen.

Natürlich lassen sich auch mehrere LampenChefs in einen größeren Systemaufbau integrieren, es gibt keine adressbedingte Begrenzung.  Ein LampenChef kann sowohl auf Adressen aus dem DCC- oder dem Motorola-Bereich programmiert werden. Sollten weitere Adressbereiche dazu kommen, kann er auch diese lernen.

Bedienung:

Die Bedienung ist, denke ich, selbst erklärend und sie entspricht dem Vorgehen, wie bei allen bekannten Magnetartikeldecodern. Durch Aufrufen der Adresse an einer Zentrale oder einer anderen Bedieneinheit schalten die am LampenChef angeschlossenen Beleuchtungen.

Adressen:

Voreingestellt sind die 16 Ausgänge des LampenChefs automatisch auf die Adressen 1 bis 16 im Motorola-Adressraum.

Um die Adresseinstellung zu ändern, muss der LampenChef die neue Adresse "lernen"


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Dies ist sehr einfach, denn dazu muss lediglich der Taster auf der Platine ein bis sechzehn Mal betätigt werden. Die Anzahl der Betätigung entspricht dem zu "lernenden" Ausgang. Drückt man 17x die Taste, ist man wieder im normalen Betriebsmodus.

Betätigt man nun zum Beispiel 2x die Taste des LampenChefs, fängt die angeschlossene Lampe am Ausgang 2 an, langsam zu blinken. Mit dem Blinken zeigt der LampenChef an, dass er nun im CAN-Bus nach einem Schaltbefehl ausschau hält. Dieser Schaltbefehl kann dabei von jedem Bediengerät aus gesendet werden. Die so empfangene Adresse des Schaltbefehls wird dauerhaft für dieses Ausgangpaar abgespeichert. Dabei speichert er nicht nur die Adresse, sondern auch das dazu vereinbarte Datenformat mit ab! Das bedeutet, dass es sogar an einem LampenChef zwei Ausgänge geben kann, die auf die Adresse 1 hören, aber einmal auf die DCC Adresse 1 und einmal auf die Motorola Adresse 1. Klar gehen auch alle anderen Adresskombinationen an einem LampenChef. Der Adressraum, den der LampenChef "lernen" kann, umfasst 16 Bit, was 65536 Adressen entspricht...

Hat man vergessen, auf welche Adressen der LampenChef eingestellt ist, kann man dies auch auslesen. Dazu muss man nur nacheinander alle 16 Ausgänge einmal in den Lernmodus versetzen, denn es schalten nicht nur die Ausgänge des LampenChefs hin und her, er sendet auch die entsprechenden Stellungsmeldungen der Adresse auf den CAN-Bus. Das bedeutet, dass auch die Anzeige zu dieser Adresse in der Zentrale blinkt. Dazu gibt es aber das kleine Handikap, dass die Märklinzentralen bei der Anzeige nicht den Adressraum mit auswerten! Hier blinkt die Anzeige der Adresse, egal ob es eine DCC- oder eine Motorola-Information war. Das ist zwar schade, aber ich kann es leider nicht ändern. Alle CAN-digital-Bahn-Anzeigemodule kennen aber diesen kleinen Unterschied.

Der LampenChef verfügt auch über eine Stellungsrückmeldung, aber diese Information wird nur als Antwort auf einen erkannten Schaltbefehl gesendet und dient lediglich der Steuerung der Anzeigen in den Bediengeräten.


Anschluss:

An jedem Ausgang eines LampenChefs können Relais, LEDs mit Vorwiderstand oder Glühlampen angeschlossen werden. Jedes Modul verfügt dazu über eine externe Spannungsversorgung und Treiberbausteine für die Stromverstärkung.

Das Modul ist zum Systembus hin galvanisch isoliert, so dass die Betriebsspannung zu keiner Rückwirkung auf dem Bus führen und jedes Modul mit einer individuellen Spannungshöhe betrieben werden kann. Die Versorgungsspannung sollte dabei zwischen 9 V - 16 V AC oder DC liegen.

Die Belastung des Moduls darf insgesamt 500mA nicht übersteigen!

Die positive Spannung, also der gemeinsame PLUS-Anschluss für alle Verbraucher, die an diesem Modul betrieben werden soll, befindet sich in der Mitte des Moduls an der 2-poligen Schraubklemme.


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Der Verbraucher muss dazu mit seinem negativen Anschluss dann an den gewünschten Ausgang angeschlossen werden.

Die Spannung an den Ausgängen des LampenChefs entspricht in etwa der angelegten Betriebsspannung des Moduls. Dabei ist aber unbedingt zu beachten, dass sich eine angelegte Wechselspannung an dem Modul durch die Gleichrichtung um den Wert 1,414 vergrößert! Nach Möglichkeit sollte das Modul mit Gleichspannung betrieben werden.


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